Moin moin miteinander!
Short answer: Nie.
Longer answer: It’s that moment when “Why not?” quietly turns into “Is it worth it?” - and somehow sleep starts looking very convincing.
As always: if you enjoyed it, feel free to share it with someone who might nod along!
Part 1 - Read 👀
Read the Dialogue (out loud if you can)
Michael: Findest du nicht auch, dass Feiern irgendwann einfach… na ja, grenzwertig wird ⍟? Ich mein, so ab vierzig. Da brauch ich keine Nächte mehr, nach denen ich zwei Tage Erholung einplanen muss.
Lisa: Grenzwertig? Überhaupt nicht. Man ist doch nicht plötzlich ein anderer Mensch, nur weil eine Zahl vorne wechselt. Wenn man Lust hat, rauszugehen, Musik zu hören und zu tanzen, warum sollte man sich das verbieten?
Michael: Verbieten nicht, aber priorisieren. Früher bin ich freitags feiern gegangen und samstags trotzdem um acht aufgestanden. Heute überleg ich mir zweimal ⍟, ob mir das ein paar Stunden Tanzen wirklich wert ist.
Lisa: Ja, aber das ist doch deine Entscheidung, nicht dein Alter. Ich kenn Leute über fünfzig, die mehr Energie haben als wir beide zusammen.
Michael: Mag sein, aber ich fühl mich einfach fehl am Platz ⍟, wenn ich zwischen lauter Zwanzigjährigen stehe. Da denk ich mir schon: Was mach ich hier eigentlich ⍟?
Lisa: Dann geh halt nicht dahin, wo nur Zwanzigjährige sind. Feiern heißt ja nicht automatisch Club bis morgens um fünf. Ein gutes Konzert, eine Bar, Freunde, Musik, das zählt doch auch.
Michael: Vielleicht hab ich einfach keine Lust mehr auf dieses durchziehen um jeden Preis ⍟.
Lisa: Muss ja auch keiner. Aber zu sagen, man sei zu alt, find ich komisch. Man ist höchstens zu müde oder zu bequem oder einfach zufrieden mit anderen Dingen.
Michael: Klingt, als würdest du mich gerade analysieren.
Lisa: Vielleicht ein bisschen. Ich glaub, Feiern hat weniger mit Alter zu tun als mit Haltung.
Michael: Hm. Möglich. Aber morgen früh bin ich trotzdem lieber fit als legendär.
Lisa: Auch eine legitime Lebensphilosophie.














