Hallo Leute!
The assumption that Generation Z (born roughly between 1995 and 2010) fundamentally does not want to work is a myth. Studies show that they are just as productive as previous generations. Why does this myth persist, though?
Let’s explore in German.
Part 1 - Read 👀
Read the Dialogue (out loud if you can)
Anja: Ich sag's dir, Felix - diese Gen Z macht mich wahnsinnig ⍟. Wir haben letzte Woche zwei neue Praktikanten gehabt, beide Anfang zwanzig, und der eine hat mich tatsächlich gefragt, ob Freitagnachmittag wirklich Pflicht ist.
Felix: Okay, das ist ein schlechtes Beispiel. Aber das ist halt nicht repräsentativ für eine ganze Generation.
Anja: Ich hab aber mehr als ein Beispiel. Alle meine Kollegen sagen dasselbe - die wollen Homeoffice, kurze Tage, viel Feedback, und bloß keinen Stress ⍟. Das war bei uns nicht so.
Felix: Ich hab da mal ein bisschen reingelesen ⍟. Studien zeigen eigentlich, dass Gen Z nicht weniger leisten will - die wollen nur anders arbeiten. Sinnvoller, flexibler, mit klaren Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Das ist keine Faulheit, das ist ein anderes Modell.
Anja: Ein anderes Modell… Das klingt nach einer netten Umschreibung für: ich will nicht so viel arbeiten.
Felix: Nein, ernsthaft. Die Burnout-Zahlen bei unter Dreißigjährigen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen - die sind nicht faul, die sind vorsichtiger. Die haben gesehen, was mit der Generation davor passiert ist.
Anja: Oder sie haben einfach weniger Biss ⍟. Ich mein, wir haben auch Stress gehabt, wir haben auch Überstunden gemacht - und haben nicht ständig über Work-Life-Balance geredet.
Felix: Weil's damals kein Thema war. Das heißt nicht, dass es falsch ist, darüber zu reden.
Anja: Felix, ich find's ja gut, dass du das alles recherchiert hast. Aber ich arbeite täglich mit denen zusammen - und was ich sehe, passt nicht zu deinen Studien.
Felix: Vielleicht liegt's auch ein bisschen am Umfeld ⍟.
Anja: Vielleicht. Oder die Studien liegen falsch.
Felix: Das ist auch eine Möglichkeit, ja.
Anja: Siehst du. Freitagnachmittag ist übrigens Pflicht.
You just read how people actually talk about this topic. Now comes the part that makes it stick: hearing it, understanding the expressions, and using them yourself.














